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Kissel-Consulting Informiert

Neuigkeiten rund um Systemische Organisations- und Personalentwicklung

Newsletter 11/2010


mit folgenden Themen:



Editorial von Klaus Kissel

Diversity ist Teil der Lösung – und kein Problem

Wie sollen wir die gesellschaftliche Vielfalt in den Unternehmen zukünftig bewältigen?

Alt – Jung    —     Deutscher – Nicht-Deutscher      —     Mann – Frau

gesellschaftliche Vielfalt oder „neu-deutsch“ Diversity wird immer stärker ein Thema der Personal- und Organisationsentwicklung. Aber wie muss man diesen Themen begegnen?

Der demografische Wandel, die Zuwanderung an ausländischen Fachkräften bzw. die zunehmende Internationalisierung im Firmenalltag und nicht zu vergessen die Gleichberechtigungsthematik sind zu recht Treiber dieser Herausforderung. Aber ist es ein Problem? Denn schon die Problematisierung des Themas Diversity ist aus meiner Sicht ein Fehler, da es zwangsläufig zu mehr Problemen führen kann.

Nehmen wir nur einmal das Thema „Alt – Jung“. Besonders in „konservativen“ Unternehmen wird dies aufgrund des demografischen Wandels mehr und mehr zu einer Herausforderung. So sagen in solchen Unternehmen zum Beispiel junge Führungskräfte, die Teams mit höherem Altersdurchschnitt führen: „Wenn Ihr mir die Alten aus dem Team nehmt, schaffe ich den Kram mit den jungen Mitarbeitern allein, dann spart die Firma insgesamt eine Menge Geld – schafft mir also die Alten weg.“ Rein sozial bzw. ethisch betrachtet, ist diese Äußerung natürlich eine Katastrophe! Aber was tun: Hilft hier ein Seminar: „Führen in Zeiten demografischen Wandels…“ (dahinter verbirgt sich in Wahrheit: „Führen von alten Mitarbeitern) oder was sagen Sie zu dem Seminar: „Ich bin 50, was nun…?“. Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Seminare nicht helfen, sondern die Herausforderung Diversity zu einem echten Problem machen können. Durch solche Seminare wird jeweils einer Seite die Verantwortung für Diversity gegeben bzw. zugeschoben.

Diversity sollte anders betrachtet werden, ist es doch das „Salz in der Suppe“. Die Thematik Alt-Jung bietet so viele Chancen für Entwicklung! Es geht schließlich darum, dass sich Menschen, die auf den ersten Blick gegensätzliche Interessen/Hintergründe haben, im Dialog auseinandersetzen und begegnen können. Hier gilt es eine Menge von einander zu lernen. Viel besser als ein Seminar wäre hier zum Beispiel:

-    eine Lernreise

  • Junge Führungskräfte erarbeiten einen Interviewleitfaden für ältere Mitarbeiter/Rentner mit dem Fokus, mehr über deren Motivation, Demotivation, Lernbereitschaft und Beziehungsgestaltung zu jüngeren Führungskräften zu erfahren. Den erarbeiteten Leitfaden probieren sie Live aus, z. B. in der Fußgängerzone (also extern mit fremden Menschen).
  • Die Dialoge, die diese Mitarbeiter dann führen, wären emotional berührend und die jungen Führungskräfte setzen sich so auf eine ganz neue Weise mit den Motiven älterer Menschen auseinander.
  • Die Ergebnisse der Interviews werden gemeinsam im Workshop zusammengefasst, ausgewertet und auf den eigenen Arbeitsalltag reflektiert: Was heißt das für meine Führungsarbeit?

Darüberhinaus kann man eine solche Arbeit sogar für Marketingzwecke (PR-Arbeit) nutzen, wenn sich ein Unternehmen forschend mit dem Thema auseinandersetzt.

-    oder das Unternehmen veranstaltet: Dialogische Workshops

  • Hierbei gehen ältere und jüngere Führungskräfte gemeinsam in den Dialog zu dem Thema „Demografischer Wandel“ und erarbeiten Lösungen, wie sie die Chancen daraus nutzen möchten. Siehe Beschreibung unter www.kissel-consulting.de.

Kommunikation leitet sich vom lateinischen „communicare“ ab und bedeutet: „teilen, mitteilen, teilnehmen lassen“ – das klingt wie die Lösung für Diversity und wenn es gelingt, spannende Dialoge hierüber zu führen, ist die lernende Organisation Wirklichkeit geworden. Zum Schluss noch ein Tipp zu diesem Thema: Unbedingt den Film: „Herbstzeitlose“ kaufen und anschauen – ein Genuss – mehr verrate ich nicht.

Eine schöne vorweihnachtliche Zeit wünscht Ihnen

Ihr Klaus Kissel

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Transfermanagement optimieren

Das Seminar ist zu Ende, viele neue Ideen sind entstanden und Vorsätze gefasst. Der Teilnehmer kommt an seinen Arbeitsplatz, der Posteingang ist voll und das Alltagsgeschäft holt ihn allzu schnell wieder ein. Dies lässt viele Inhalte und den Aktionsplan aus dem Seminar zu schnell vergessen.

Lerntransfersicherung ist somit ein wichtiger Bestandteil aller Soft-Skill-Trainings, um den betriebswirtschaftlichen Nutzen solcher Veranstaltungen zu verbessern.

Kissel-Consulting arbeitet seit über 10 Jahren an immer wieder neuen Konzepten zur Optimierung des Lerntransfers.

Gerne stimmen wir mit Ihnen gemeinsam ab, welche der beschriebenen Transfer-Maßnahmen für Ihren Weiterbildungswunsch angemessen und umsetzbar ist.

Lesen Sie hier, welche Ansätze wir für ein wirksames Transfermanagement gesammelt haben.

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Präsentationen – Power-Point als Gähner

Wie langweilig Power-Point-Präsentationen sein können, hatten wir an dieser Stelle ja schon häufiger beschrieben. In vielen Besprechungen dienen sie unseres Erachtens eher der Meditation bzw. Besprechungstrance. Herr Klaus Kissel hat in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift „Business & IT“ einen Artikel hierzu veröffentlicht. Viel Spaß beim Lesen:

Presseartikel „Präsentation mit Power-Point – der Gähner”

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Prinzip der minimalen Führung – intensiv und weitere offene Seminare

Im kommenden Jahr starten wir mit unserem offenen Seminarangebot richtig durch. Neben dem erfolgreichen Führungskräfteseminar: „Prinzip der minimalen Führung“ bieten wir weitere offene Seminare im Klostergut Besselich bei Koblenz an.

Dabei wird die Managerweiterbildung „Prinzip der minimalen Führung“ in zwei Varianten angeboten:

  • Prinzip der minimalen Führung, das erfolgreiche Kompaktseminare an 3 Tagen (wie bereits 2009 und 2010 durchgeführt)
  • Prinzip der minimalen Führung als 9-tägiges Intensiv-Curriculum für Führungskräfte

Weitere Informationen zu unserem offenen Seminarangebot und die online Anmeldung finden Sie unter www.kissel-consulting.de.

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Gesundheitstag 2011 – Coaching ist gut für Dein Immunsystem

Am 7. November 2011 werden wir unseren Kongress 2011 durchführen. Gemeinsam mit dem Dachverband: DGSF (Deutsche Gesellschaft für Systemische Beratung, Paar und Familientherapie) bieten wir 9 Workshops rund um das Thema Gesundheitsmanagement an. Besonders freuen wir uns auf unseren Hauptreferenten: Prof. Dr. Jochen Schweitzer. Er ist Leiter der Sektion Medizinische Organisationspsychologie des Instituts für Medizinische Psychologie im Zentrum für Psychosoziale Medizin des Universitätsklinikums Heidelberg. Über die einzelnen Workshopthemen werden wir in den nächsten Wochen mit einem Sondernewsletter berichten.

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. 08 Nov 10 | Allgemein, Newsletter